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Der Körper spricht Weltsprache


Der Körper schweigt nie. Sobald wir mit anderen Menschen zusammen kommen, beginnt unser Körper zu kommunizieren – selbst wenn wir nichts sagen. Hier und in der ganzen Welt.

In Zahlen: Pro Woche – ausgehend von durchschnittlich 16 Wachstunden und davon 8 Stunden voll von Kontakten, Begegnungen oder Gesprächen mit anderen Menschen – tauschen wir rund eine halbe Million körpersprachliche Signale aus, die für uns die Bedeutung des gesagten Wortes definieren. Vielredner schaffen es gar auf 1 Million täglichen Informationsaustauschs über ihre Mimik, Gestik, Körperhaltung, Tonfall und Abstand.

Im Vergleich: Männer und Frauen sprechen durchschnittlich am Tag 16.000 Wörter (Aktuelle Studien widerlegen das Märchen von der weiblichen Quasselstrippe und dem männlichen Schweiger, vielmehr unterscheiden sich die Geschlechter eher in der Redefreudigkeit durch die gewählten Themen.). Die gesprochene Sprache mit durchschnittlich 16.000 Wörtern pro Tag wird getoppt von der nonverbalen Sprache: Denn wir kommunizieren täglich mit mehr als 32.000 nonverbalen Signalen.

Damit sprechen wir täglich doppelt so viel Körpersprache wie Wörter!

Im Laufe eines Jahres senden wir an unser Umfeld rund 80 Millionen Körpersignale, die der andere versteht oder missversteht. Kein Wunder also, wenn wir oft den Satz sagen: „Aber das habe ich doch gar nicht so gemeint!“

Körpersprache ist auf der ganzen Welt gleich und doch verschieden:

Der gemeinsame weltweite Nenner ist die Mimik, also die Sprache unseres Gesichts. An jedem Platz der Welt zeigt das Gesicht die sechs Grundgefühle der menschlichen Existenz: Freude, Wut, Trauer, Ekel, Überraschung und Angst.

Die Sprache der Hände, der Körperhaltung und des Abstands hingegen hat sich kultur- und regionalspezifisch auf der Welt verändert – und kann, ebenso wie die Wortsprache, zu Missverständnissen führen: Der hoch gestreckte Daumen zum Beispiel bedeutet nach Meinung vieler Zustimmung. Nun denn, wenn Sie zu Besuch in Sardinien sein sollten, dann bringen Sie sich nach dieser Geste besser schnell in Sicherheit. Denn dort gilt der hoch gestreckte Daumen als obszöne Beleidigung.

Gesprochene Sprache und Handsprache sind in unserem Gehirn im gleichen Bereich angesiedelt: Das ist unter anderem der Grund, warum wir selbst am Telefon – wo uns keiner sieht – mit den Händen gestikulieren.

Der Körper verrät im Gespräch unsere wirklichen Gefühle – oft unbewusst und gerade deshalb so ehrlich und machtvoll. Die täglichen sozialen Beziehungen – privat oder im Beruf – sind ohne Körpersprache nicht vorstellbar.

Die Körpersprache ist das stärkste Kommunikationsinstrument, das die menschliche Spezies im persönlichen Kontakt besitzt.

Denn: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte!

Bärenz

Reinhard Bärenz,

MDR

„Ihre eigenwillige und humorvolle Seminararbeit wurde bei allen Teilnehmern sehr gerne angenommen und trug in besonderem Maße zum Erfolg bei.“

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Zur Entstehung des Kusses

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Tipp

Auch nonverbale Äußerungen gehören zum Tonfall, wie: Seufzen, Stöhnen oder beliebte „mhm“ beim Zuhören.